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DGFP Studie: Psychische Beanspruchung von Mitarbeitern und Führungskräften

Im März 2011 hat die Deutsche Gesellschaft für Personalführung (DGFP) eine Studie zur psychischen Beanspruchung von Mitarbeitern und Führungskräften herausgegeben. Auf 25 Seiten werden die Ergebnisse vorgestellt. Hier einige Ergebnisse der Studie:

  • In fast allen befragten Unternehmen gab es psychisch
    beanspruchte Mitarbeiter mit auffälligem Arbeitsverhalten
  • Die Fehlzeitenquote ist dadurch in den meisten Unternehmen in den letzten zwei Jahren angestiegen und es wird von einem weiteren Anstieg ausgegangen
  • Am häufigsten sind die Abteilungen Marketing/Vertrieb, Produktion und Kundencenter/Service betroffen
  • Mitarbeiter aus dem Kreis der Angestellten sowie der unteren und mittleren Führungsebene sind mehrheitlich damit konfrontiert
  • Bei den Führungskräften werden starker Erfolgs- und Zeitdruck, ständige Erreichbarkeit und fehlender Ausgleich in der Freizeit verantwortlich
    gemacht
  • Bei den Mitarbeitern sind es private Belastungen und Probleme,
    Konflikte mit Vorgesetzten und Kollegen, Zeitdruck und Arbeitsverdichtung

Die Ergebnisse im Detail können hier nachgelesen werden.

Fragen der Woche

Wie schon letzte Woche haben wir für die Denker unter den Lesern ein paar Fragen zusammengestellt:

  • Was soll das Verfallsdatum auf saurer Sahne?
  • Was zählen Schafe, wenn sie einschlafen wollen?
  • Was passiert, nachdem man sich 2 Mal halbtot gelacht hat?
  • Wenn ein Schizophrener mit Selbstmord droht – ist das dann eine Geiselnahme?

In diesem Sinne: ein tolles arbeitsfrei.

Was fühlt ein Schmetterling im Bauch, wenn er verliebt ist?
Was soll das Verfallsdatum auf saurer Sahne?
Was zählen Schafe, wenn sie einschlafen wollen?
Gibt es in einer Teefabrik Kaffeepausen?
Was passiert, nachdem man sich 2 Mal halbtot gelacht hat?

Studienabbruch schadet der Karriere

„Das sehe ich anders“ – werden jetzt viele denken, die nach dem Studienabbruch einen lukrativen Job gefunden haben. Aber die Realität sagt häufig etwas anderes: Gerade bei den medientechnischen und Informatik-Studiengängen sind gute Studenten bereits während des Studiums heiß umworben von den Unternehmen. Und so verlockt es viele, das Studium nicht zu beenden, sondern das große Geld schon vorher zu machen. Aber: ab einer gewissen Hierarchie-Stufe ist dann immer häufiger Schluss ohne Studium und auch das anfangs so vielversprechende Gehalt schneidet nach einiger Zeit im Vergleich zu den Kollegen mit Diplom in der Tasche meistens deutlich schlechter ab. Hinzu kommt häufig auch noch – zumindest zu Anfang – der gezogene Rückschluss der Personaler auf die Durchhaltefähigkeit, Ehrgeiz und Zielstrebigkeit eines Studienabbrechers. » weiterlesen „Studienabbruch schadet der Karriere“

Wie man gefeuert werden kann

Auf einer amerikanischen Website haben wir einen schönen Artikel mit der Überschrift „10 Things that can get you fired“ gefunden, den wir in Teilen für adaptierbar auf den deutschen bzw. europäischen Markt halten. Noch gibt es in Deutschland ein paar Arbeitnehmer-Schutzklauseln und keine sofortige Kündigungsmöglichkeiten, aber amerikanischer Verhältnisse halten auch hier nach und nach Einzug. Aber lest doch selbst.

Aus dem Recruiter-Leben…

Wie merkt man als Recruiter, dass ein Kandidat das Interesse verloren hat, ohne dass dieser einen expliziten Hinweis darauf gibt? Hier mal drei eindeutige Hinweise, die wir uns zu Herzen nehmen:

1. Der angesprochene Kandidat antwortet nicht auf Anrufe, E-Mails oder sonstige Kontaktanfragen. Klarer Fall: Dieser Mensch ist absolut nicht interessiert an weiteren Diskussionen oder einfach nur der Anrufe müde.

2. Der Kandidat kann sich auch nach wiederholten Diskussionen nicht an das Profil erinnern, um das es geht und will erneut alle Einzelheiten besprechen. Natürlich nicht, weil er kein Interesse hat, sondern weil er einfach mit zu vielen Headhuntern über zu viele Positionen in jüngster Zeit gesprochen hat. Wie bitte???

3. Falls Geld vor Selbstachtung auf der eigenen Liste steht, kann man es mit unfreundlichen und respektlosen Bewerbern gern weiter versuchen. Ansonsten: Hände weg.

to be continued…

Social Media in Konzernen

Im Magazin brandeins sind wir auf einen interessanten Artikel gestossen über den internen und externen Einsatz von Social Media bei der Telekom. Deutlich wird hier gezeigt, welche Chancen gerade auch für Großkonzerne in den sozialen Medien liegen. Zum Artikel geht es hier.

Fragen der Woche

Noch ein bisschen was zum Schmunzeln und Philosophieren am Ende der Woche :-):

  • Wenn ein Schäfer seine Schafe verhaut, ist er dann ein Mähdrescher?
  • Wenn Superkleber wirklich überall klebt, warum nicht an der Innenseite der Tube?
  • Welche Farbe bekommen Schlümpfe, wenn man sie würgt?
  • Warum muss ich auf Start klicken um Windows zu beenden?

Wenn Euch auch so wichtige Fragen umtreiben, freuen wir uns auf Eure Anregungen!

Allen ein tolles Wochenende und bis nächste Woche!

Bewerbungsgespräche 20XX

In den USA ist es schon längst gang und gebe, dass Bewerbungsgespräche via Internet und Webcam durchgeführt werden (siehe dazu auch einen Artikel aus dem letzten Jahr bei Fastcompany). Hier kommt der Personaler zum Beispiel via Skype ins Wohnzimmer. In Deutschland ist diese Praxis in den Personalabteilungen noch eher unüblich. Daher gehen wir als Personalberater voran und haben für Bewerbergespräche das Skype-Interview neu im Angebot. Die Kommunikation wird dadurch schneller, direkter und intensiver. Ein erstes Bild vom Gesprächspartner entsteht bereits im Einstiegsgespräch, obwohl man sich nicht persönlich trifft. » weiterlesen „Bewerbungsgespräche 20XX“

Die fachliche Qualifikation ist nicht alles

Der neue Mitarbeiter muss vielmehr auch in das Unternehmen selbst passen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass bei weit über 50 % der gescheiterten Neueinstellungen im Markt nicht die fachliche Qualifikation des Bewerbers zur Kündigung seitens Arbeitgeber oder Arbeitnehmer geführt hat, sondern die schlichte Tatsache, dass es irgendwie nicht funktioniert.

Unsere langjährigen Kundenbeziehen verschaffen uns einen detaillierten Eindruck der Unternehmenskultur. Wir wissen, wie unsere Kunden „ticken“ und können das frühzeitig im Bewerberprozess berücksichtigen. Wir verhindern dadurch nicht nur unnötige Bewerbungsgespräche, sondern stellen sicher, dass unsere Bewerber auch lange im Unternehmen verbleiben.

Im Englischen spricht man von „cultural and personal fit“ und kümmert sich eingehend mit diesen Faktoren. Einen interessanten Artikel gibt es dazu auf www.ere.net, den wir für unsere Leser gefunden haben. Wichtig der Hinweis, dass man die eigene Unternehmens-, Führungs- und Kommunikationskultur analysiert und greifbar macht, um dies auch im Bewerbungsprozess zu berücksichtigen.