Recruiting – Analysen, Entwicklungen, Trends

Die Entwicklungen im Bereich Personalberatung sind vielschichtig und nicht jeder ist gleichermaßen von einzelnen Trends betroffen. Aber eins ist sicher: Auch in den nächsten Jahren wird Recruiting sich noch mehr auf IT stützen und damit abermals technischer und schneller werden.
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Urlaub? Urlaub!

Es ist irgendwie beruhigend. Auch ein Weltmeister braucht mal Pause! Dr. Wladimir Klitschko hat in seinem Beitrag für das Portal LinkedIn die Bedeutung des Urlaubs und der Regeneration hervorgehoben. Die vereinfachte Zusammenfassung könnte lauten: Ohne Pausen keine Leistung.

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Digitale Transformation: Erfolg mit System

Die digitale Transformation einzelner Bereiche oder kompletter Unternehmensstrukturen ist eine gigantische Herausforderung. Sie benötigt intensive Planung, volle Aufmerksamkeit trotz laufenden Geschäftsbetriebes und permanentes Controlling. Kurz: Parallel zum Tagesgeschäft muss eines der wichtigsten Zukunftsprojekte überhaupt organisiert, durchgeführt und überwacht werden. Dass so eine Aufgabe nicht ohne intensiven Personaleinsatz zu stemmen ist, erschließt sich von selbst.
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„Lieber Chef, ich würde ja bleiben, aber…“

Sie sind wichtige Stützen eines Unternehmens: Gute Mitarbeiter. Ihre Bedeutung für den Erfolg einer Firma wird oft erst erkannt, wenn sie kündigen. Immer wieder scheint die Abwanderung der Top-Kräfte die Führung zu überraschen – doch die ist oft selbst schuld! Die Gründe für einen Jobwechsel liegen häufig in Versäumnissen der Vorgesetzten. Doch was genau vertreibt überdurchschnittliches Personal aus einer gesicherten Stellung?

Überlastung vermeiden

In der Arbeitswelt von heute wird vorausgesetzt, dass in Phasen erhöhten Arbeitsaufkommens ohne gesonderte Direktive über das vereinbarte Maß hinaus gearbeitet wird. Der Rhythmus des Einzelnen hat sich den Aufgaben seiner Abteilung anzupassen. Das funktioniert in der Regel auch problemlos – wenn der Arbeitgeber nicht überreizt.

Es ist leicht, gute Leute auch besonders zu fordern. Die Verlockung, ihnen permanent mehr Arbeit aufzuerlegen als ursprünglich einmal vereinbart, ist groß. Das geht aber nur vorübergehend gut. Eine Studie aus Stanford ergab, dass die Produktivität pro Stunde rapide sinkt, wenn 50 Wochenstunden überschritten werden. Ab 55 Stunden ist die mehr eingesetzte Zeit sogar völlig wirkungslos.

Wenn die Belastung der Mitarbeiter – temporär – erhöht werden muss, sollte zudem eine Modifikation ihres Status´ erfolgen. Das kann z.B. über finanzielle Boni oder den Aufstieg in höhere Ebenen erfolgen.

Einsatz muss sich lohnen

Entfallen o.g. Anreize und bekommt ein Top-Performer gar kein Feedback zu seiner mehr geleisteten Arbeit, wird seine Motivation schnell sinken. Wer setzt sich für jemanden ein, der es nicht bemerkt? Niemand! Zeigen Sie ihnen, dass Sie ihre (Mehr-) Arbeit zu schätzen wissen und verlassen Sie dafür auch zeitweise die Ebene der Leitung. Menschlichkeit ist kein Gegensatz zu professionellem Business, sondern ein bedeutender Teil davon. Oft reicht schon eine Bemerkung, dass man sich der aktuellen Belastung bewusst ist und sie nicht als selbstverständlich hinnimmt. Wenn Sie auch eine Antenne für private Probleme des Personals haben, umso besser. Empathie ist ein wichtiges Instrument, um Überlastung zu vermeiden.

Kreatives Potenzial nutzen

Kreativität ist kein Gegensatz zu strukturiertem Work Flow, sondern eine wichtige Quelle für Innovationen in Unternehmen. Lassen Sie Talente und Leidenschaften nicht ungenutzt verpuffen. Tatsächlich steigt die individuelle Leistung, wenn andere Blickwinkel erlaubt sind. Guten Leuten Raum für neue Herangehensweisen zu geben oder den Fokus auch mal auf die Arbeit außerhalb der eigenen Abteilung lenken zu dürfen, bewirkt in der Regel eine Steigerung der Produktivität. Weiterentwicklung ohne Veränderung ist gerade in der modernen Arbeitswelt nicht mehr möglich. Wer gestalten darf, erfährt Anerkennung – und hat keinen Grund, zu gehen.

Ziele definieren, fordern und fördern

Sie haben großartige Angestellte? Dann fordern Sie sie heraus, noch besser zu werden. Definieren sie gemeinsam neue Ziele, die hoch sind, aber erreichbar. Belohnen Sie das Erreichen, fördern Sie die Mitarbeiter auf dem Weg dahin, aber bestärken Sie sie auch bei Problemen. Zeigen Sie: Sie stehen hinter ihrer Mannschaft – auch, wenn es mal nicht läuft. Analysieren Sie gemeinsam die Gründe für Rückschläge und stärken Sie dem Personal den Rücken.

Klare Strukturen vorleben, gemeinsam Ziele definieren, Anreize schaffen, eigene Ideen erlauben, erhöhten Einsatz belohnen und nie den Kontakt untereinander abreißen lassen: Wer will denn da noch woanders arbeiten?!

Auch Silicon Valley braucht Talente aus dem Ausland

Einen interessanten Artikel im Handelsblatt haben wir über dieses Thema gefunden. Nicht nur in Deutschland ist es schwierig, Talente aus dem Ausland als Arbeitnehmer für deutsche Firmen zu finden und einzustellen. Allerdings ist das Silicon Valley deutlich attraktiver aufgestellt als der Arbeitsmarkt in Deutschland. Hierzulande müssen Arbeitnehmer von der Attraktivität des Standortes erst überzeugt werden, während die Kalifornier nicht nur mit dem Wetter, sondern auch mit dem Ruf als Innovationsschmiede deutlich im Vorteil sind. Den ganzen Artikel über die Talentsuche gibt es hier.

Der Vertriebsmitarbeiter von Morgen

Eine eine aktuelle Studie des Forschungs- und Beratungsunternehmen IFH Köln in Zusammenarbeit mit AZ Direct, Dienstleister für Dialogmarketing hat ergeben, dass inzwischen knapp 90 % der Verbraucher zum sogenannten Multi-Channeling neigen. Sie informieren sich also vor einem Kauf über die verschiedenen Informations- und Kaufkanäle. Die Studie „Customer-Journey Typologie 2012“ hat außerdem herausgefunden, dass 65 % der Konsumenten sich im Laden informieren, dann aber online kaufen und umgekehrt.

 

Selbsteinschätzung der Verbraucher: Welche Verhaltensmuster treffen auf Sie persönliche zu (Quelle: CUSTOMER-JOURNEY-TYPOLOGIE 2012)
Selbsteinschätzung der Verbraucher: Welche Verhaltensmuster treffen auf Sie persönliche zu (Quelle: CUSTOMER-JOURNEY-TYPOLOGIE 2012)

 

Wie wichtig eine Präsenz auf allen Kanälen ist, lässt sich vielleicht am besten an der iPhone 5 Einführung im September zeigen. Trotz Bestellservice für das neue iPhone gab es lange Schlangen vor den Apple-Geschäften. Einer der Ersten sein – das ist der Vorteil beim Einkaufen im Laden. Aber auch hier gibt es bereits die ersten Online-Anbieter, wie zum Beispiel Shutle aus England, die innerhalb von 90 Minuten eine garantierte Lieferung zusagen. Dem Konsumenten ist es inzwischen bei den meisten Produkten einerlei, wo er es erwirbt. Es geht nur noch darum, wo es günstig, schnell und ohne viel Aufwand zu haben ist.

Gleiches gilt laut Studie des IFH Köln immer stärker auch für den Business-to-Business-Bereich. Kunden übertragen ihr Kaufverhalten im Privatleben immer öfter in das Geschäftsleben. Allerdings ist das vorab geführte, persönliche Gespräch bei 74,6 % der Umsätze in Online-Shops ausschlaggebend.

Wir nehmen aufgrund all dieser Veränderungen bei den Vertriebskanälen eine starken Wandel der Anforderungen an die Kandidaten für den Vertrieb wahr. Die Grenzen im Multi-Channeling werden immer weicher, und es erfordert von den Kandidaten  eine immer breitere Aufstellung. Spezialistentum für einen Vertriebskanal wird mittel- bis langfristig nicht zu einer Führungsposition führen, da die unterschiedlichen Vertriebskanäle i.d.R. in einer Business Unit verschmolzen werden.

Einen Auszug aus der Studie gibt es hier als PDF Download.

Stellenangebote im Vertrieb sind bundesweit auf unserer Website zu finden.

Neue Studie: Erwerbsquote der Über-60-Jährigen hat sich mehr als verdoppelt

Wir haben gerade erst darüber berichtet, dass sich Erfahrung wieder auszahlt, und schon gibt es eine Studie, die das bestätigt: das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) berichtet nämlich, dass sich in den letzten 20 Jahren hat die Erwerbsquote der 60- bis 64-Jährigen mehr als verdoppelt hat. Während sie im Jahr 1991 noch bei 20,8 Prozent lag, stieg sie bis zum Jahr 2010 auf 44,2 Prozent. Entscheidend dazu beigetragen hat die höhere Erwerbstätigkeit von Frauen. » weiterlesen „Neue Studie: Erwerbsquote der Über-60-Jährigen hat sich mehr als verdoppelt“

Eignungstests statt Schulnoten – klarer Trend bei der Auswahl von Auszubildenden

Einen interessanten Presseartikel haben wir vom geva-institut gelesen. Deren neueste Erhebung stellt nämlich fest, dass immer mehr Unternehmen bei der Suche nach den passenden Auszubildenden und Trainees auf diagnostische Testverfahren setzen. Einen Anstieg von 83 Prozent verzeichnete das geva-institut 2012 im Vergleich zum Vorjahr beim Einsatz branchenspezifischer Eignungstests. Ein Trend, der laut geva das kommende Ausbildungsjahr 2012/13 anhalten wird.

 

Interessierte Unternehmen können sich am morgigen Dienstag, den 14.8.2012, um 10 Uhr oder Montag, den 20.8.2012, um 16 Uhr in einem kostenlosen Webinar von Gerhard Bruns, Geschäftsführer des geva-instituts, darüber informieren lassen, was beim Einsatz eines diagnostischen Auswahlverfahrens zu beachten ist. Weitere Informationen finden Sie hier. » weiterlesen „Eignungstests statt Schulnoten – klarer Trend bei der Auswahl von Auszubildenden“