Offboarding – Abgänge sinnvoll gestalten

Kommt ein neuer Mitarbeiter an Bord, ist das in der Regel für alle Parteien ein angenehmes Ereignis, das entsprechend positiv begleitet wird. Nach Vorstellungsgesprächen und ersten Einblicken in den laufenden Betrieb wird nach Vertragsunterzeichnung die oder der „Neue“ anfangs für gewöhnlich intensiv begleitet. In der Einführungsphase werden Kollegen und ihre Aufgabenfelder vorgestellt, Abläufe erklärt und die Anforderungen und Erwartungen, die bei den Vorstellungsgesprächen formuliert wurden, mit Leben gefüllt. Kurz: Man schafft eine Umgebung, in der das Ankommen leicht fällt, damit das Team von Beginn an gut funktioniert. Warum aber wird im Allgemeinen die Verabschiedung von Personal viel weniger intensiv begleitet? Schließlich geht man in der Regel nicht im Streit auseinander. Hier wird schlichtweg Potenzial verschenkt. » weiterlesen „Offboarding – Abgänge sinnvoll gestalten“

Urlaub? Urlaub!

Es ist irgendwie beruhigend. Auch ein Weltmeister braucht mal Pause! Dr. Wladimir Klitschko hat in seinem Beitrag für das Portal LinkedIn die Bedeutung des Urlaubs und der Regeneration hervorgehoben. Die vereinfachte Zusammenfassung könnte lauten: Ohne Pausen keine Leistung.

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Erkenntnisse eines Headhunters: Menschen verlassen nicht das Unternehmen, sondern den Chef

Dies ist die Erkenntnis von Greg Savage, Gründer der Personalberatungen Firebrand Talent Search, People2People und Recruitment Solutions. In seinem Blog schreibt er regelmäßig über seine Erfahrungen. Wir können seine Sicht auf die Motivation von Menschen, ein Unternehmen zu verlassen, nur bestätigen. Ob nun mangelnde Karrierechancen oder fehlende Kommunikation als Grund benannt werden – diese Aspekte sind Chefsache! Sein Appell an die Führungsetagen:

So next time you get a resignation, resist the temptation to laugh it off as ‘another dumbo who doesn’t get us’.

Take a moment to reflect on what it actually is they are resigning from.

It’s not the departing employee who doesn’t ‘get it’. It’s not the company they are leaving.

Den ganzen Artikel gibt es hier.

Der Mix macht’s – auch bei der Suche nach neuen Arbeitskräften

Eine aktuelle Studie von mediaintown, Monster, Publicis und w&v network hat kürzlich untersucht, wie kreativ Stellenanzeigen sein müssen, um von Bewerbern wahrgenommen zu werden und dann zu einer Bewerbung führen. Während mancher schon die Stellenanzeige für tot erklärt hat, zeigen die Ergebnisse, dass die Stellenanzeige immer noch das meist genutzte Medium ist.

Wichtigstes Medium bei der Veröffentlichung (Quelle: mediaintown 2012: Studienergebnisse "Stellenanzeigen und Kreativität")

Wichtigstes Medium bei der Veröffentlichung (Quelle: mediaintown 2012: Studienergebnisse „Stellenanzeigen und Kreativität“)

Aus unserer eigenen täglichen Erfahrung bei der Identifikation nach den geeigneten Bewerbern können wir bestätigen, dass die Suche über Social Media-Portale nicht ausreichend ist. Aufgrund der leichten Zugänglichkeit und Erreichbarkeit von potenziellen Kandidaten durch Foren, Communities etc. kann man schnell dem Irrglauben unterliegen, hier zu 100% die richtigen Kandidaten zu finden. Dem ist jedoch nicht so. Warum? Es gibt viele Branchen, in denen Mitarbeiter sich wenig bis gar nicht mit der öffentlichen Zurschaustellung ihres Werdegangs beschäftigen. Engineering Profile findet man zum Beispiel selten über Xing & Co., weil hier ein solches Netzwerk nicht benötigt wird. Auch viele Jobsuchende der älteren Generation können mit dem Hype um die Social Media-Netzwerke nicht viel anfangen und suchen lieber klassisch einen neuen Job über die gute alte Stellenanzeige in der Zeitung oder in Online-Portalen.

Wir sind für unsere Kundenaufträge nicht unbedingt überzeugt von Jobportalen wie Stepstone oder Monster, weil zwar die Kosten im Verhältnis zu Print-Anzeigen günstig erscheinen, aber Stellenanzeigen für hochspezialisierte Fachkräfte zum Beispiel im IT-Bereich landen zwischen tausenden anderen. Da ist der Aufmerksamkeitswert eher gering. In dem Fall für uns die bessere Wahl sind spezialisierte Websites, auf denen man Informationen aus der Branche bekommt, Neuigkeiten vom Markt und einen separaten Teil für Jobausschreibungen nutzen kann. Auch Fachzeitschriften können eine gute Lösung sein, um ein großes Publikum in der jeweiligen Branche zu erreichen.

Schon seit einer ganzen Weile stellen wir fest, dass eine Vielzahl von Kandidaten öffentliche Foren vermeidet. Zum einen, um weiterhin ihre privaten Angaben zu schützen, zum anderen, um beim aktuellen Arbeitgeber keinen Verdacht aufkommen zu lassen, ggf. Wechselabsichten zu hegen. Darüber hinaus sind mittlerweile die einschlägigen Internet-Plattformen stark von Personalberatungen aus dem In- und Ausland frequentiert und überfrachten potenzielle Kandidaten mit teilweise recht „unkreativen“ Betonmails, was den Zugang zu den Kandidaten für professionelle Berater zuerst einmal erschwert und Kandidaten für Unternehmen dauerhaft verbrennt.

Stellenanzeigen in den richtigen Zielgruppen-Fachtiteln sowie der Direct Ident sind nach wie vor probate und erfolgreiche Methoden, um schnell und ohne Zeitverlust den Weg zu den richtigen Kandidaten zu finden und einen direkten und persönlichen Kontakt herzustellen. Die Mischung aus allen Search-Methodiken und natürlich eine umfassende Datenbank mit High-Potentials sowie einem funktionierenden Netzwerk führen zu einem 100%igen Erfolg.

Die ganze Studie gibt es hier:Studie von mediaintown, Monster, Publicis und w&v network.

Auf unserer Homepage finden Sie bundesweite Jobangebote.

 

 

Xing untersucht Wechselwilligkeit von Arbeitnehmern

Laut XING geben ca. 21 % der Mitglieder an „offen für Karrierechancen“ zu sein. Diese wechselwilligen Arbeitnehmer hat das Business Portal in einer Studie näher untersucht und einen direkten Zusammenhang zwischen Unternehmensgröße und Wechselwilligkeit herausgefunden: In Konzernen über 10.000 Mitarbeitern ist die Bereitschaft für einen Unternehmenswechsel geringer als in kleineren Firmen.

Am ehesten zieht es Arbeitnehmer aus den neuen Bundesländern in neuen Jobs (rund 30 %), dicht gefolgt von Recklinghausen, Augsburg und Osnabrück. Standortverbundener zeigen sich die Arbeitnehmer in Frankfurt (Main), Bonn, Darmstadt, Stuttgart und Düsseldorf – hier signalisieren jeweils weniger als 20 Prozent der Arbeitnehmer Interesse an einer neuen Karrierechance. Diese Erfahrung machen wir in unserem täglichen Job ebenfalls. Auch die Bereitschaft, in die neuen Bundesländer zu Wechseln, ist nach unserer Erfahrung eher als gering einzustufen.

Betrachtet man die Branchen, liegt das Gesundheitsweisen laut Xing-Analyse an der Spitze. Hier kann sich fast jeder dritte einen Firmenwechsel vorstellen. Ähnliche Probleme sehen sich Hotel-, Restaurant- und Gaststättengewerbe sowie der Handel gegenüber. Den niedrigsten Wechselwilligkeitswert – nur ca. 20% – zeigen Arbeitnehmer im Consulting, bei Finanzdienstleistungen und der IT- und Telekommunikationsbranche. Dieses Ergebnis können wir bestätigen, suchen wir doch vornehmlich genau in diesen Branchen nach Fach- und Führungskräften für unseren Kunden.

Hier noch die Ergebnisse im Überblick:

Die 5 Städte mit dem höchsten Anteil an Wechselwilligen

1.    Halle (Saale)
2.    Magdeburg
3.    Rostock
4.    Potsdam
5.    Leipzig

Die 5 Städte mit dem niedrigsten Anteil an Wechselwilligen

1.    Frankfurt (Main)
2.    Bonn
3.    Darmstadt
4.    Stuttgart
5.    Düsseldorf

Die 5 Branchen mit dem höchsten Anteil an Wechselwilligen

1.    Gesundheitswesen
2.    Hotel-, Restaurant- und Gaststättengewerbe
3.    Handel
4.    Technikbranche
5.    Industrieller Anlagenbau

Die 5 Branchen mit dem niedrigsten Anteil an Wechselwilligen

1.    Consulting
2.    Finanzdienstleistungen
3.    IT und Telekommunikation
4.    Medienbranche
5.    Medizinische Berufe

Da ist Musik drin – Personalmarketing mit Online-Videos

Bayer macht es, Edeka macht es und auch BMW ist dabei: Musikvideos von den eigenen Mitarbeitern. Das Ziel ist die Stärkung der Arbeitgeber-Marke (auch Employer Branding genannt). Vor allem jungen Bewerbern soll so das Unternehmen näher gebracht und als Arbeitgeber sympathisch erscheinen. Die Meinungen im Netz sind sehr unterschiedlich und so mancher hat schon einige Internet-Häme einstecken müssen. Differenzierter fanden wir den Beitrag im saatkorn-Blog, der Beispiele kommentiert und eine Lanze bricht, für die Musik-Produzenten unter den Arbeitgebern.

Wir finden, dass zu einer professionellen Ansprache von Kandidaten ein Musikvideo vor allem die ganz jungen Kandidaten gut erreichen kann, um eine emotionale Ansprache zu erzielen. Es bleibt jedoch auch hier, wie in allen Bereichen der Markenführung, zu überlegen, was passt zum Image, welche Zielgruppen erreiche ich, welche verprelle ich ggf. und wer kann sich gar nicht mehr mit dem Unternehmen identifizieren.

Wechseln oder bleiben? Welche Motivation steckt dahinter

Jüngste Studien zeigen, dass Menschen, die in bestehenden Jobs sind, am ehesten bereit sind, sich zu verändern. Jeder vierte Deutsche soll hier von einem neuen Job träumen. Die häufigste Motivation, um zu wechseln, ist die Aussicht auf mehr Gehalt. Zunehmend stellen wir aber fest, dass fehlende Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu einer aktiven Neuausrichtung von Arbeitnehmern führen. Dies bestätigt auch die Umfrage der HHL Executive in Leipzig.  Diese kommt zu folgenden Kernaussagen:

Eine erhöhte Wechselbereitschaft haben Frauen, junge Menschen im Alter von 20 bis 29 Jahren, Akademiker und im bundesdeutschen Vergleich Mitarbeiter aus Sachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und dem Saarland. Die akute Wechselbereitschaft lässt sich signifikant senken durch regelmäßig angebotene Schulungen und Fortbildungsmaßnahmen sowie klar vereinbarte Weiterentwicklungsperspektiven, die dann bei Eignung und entsprechender Performance auch eingehalten werden. Unter anderem dadurch erreicht ein Unternehmen eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit und minimiert damit die Wechselbereitschaft. Zur ganzen Studie geht es hier.

Aus unserer Praxis können wir dies bestätigen. Es sind oftmals genau die oben genannten Punkte, die uns neben Orts-, Branchenwechsel o.ä. als Gründe für die Jobsuche genannt werden.

Die top 30 Karrierewebsites auf saatkorn

Interessantes Ranking zum Thema Karrierewebsites von Unternehmen. saatkorn hat im Blog ein Exklusivinterview mit dem CEO von Potentialpark geführt und erste Ergebnisse veröffentlicht. Neu in dem Ranking ist die Bewertung der Online-Kommunikation insgesamt von Unternehmen. Hier belegt Fresenius Platz 1, gefolgt von der Allianz und Otto. Auch beim Ranking der Karrierewebsites wurde Fresenius Spitzenreiter, gefolgt von ThyssenKrupp und der Deutschen Post DHL. Das ganze Interview gibt es hier.

Büroflächen und neue Mitarbeiter

In der neuesten Ausgabe von inpuncto, der Kundenzeitschrift aus dem Hause Angermann, wurde ich zu den Zusammenhängen zwischen dem Kampf um Talente und dem Einfluß der Qualität und Ausstattungsmerkmalen von Büroflächen befragt. Das Ergebnis können Sie in dem Interview lesen, das als PDF-Datei zum Download bereit steht: Interview im Angermann-Inpuncto 10-2011. Die Einladung zu dem Gespräch hat mich gefreut, da die Makler das Thema Employer Branding gewinnbringend für sich und die Unternehmen entdeckt haben. Viel Spaß beim Lesen.

IT-Unternehmen im Portrait

Im Zuge einer Serie stellt die competence site Arbeitgeber aus der IT-Branche vor. Kleine, mittelständische und große Unternehmen können gleichermaßen ihr Profil und aktuelle Jobangebote einstellen. Bisher haben sich die cormeta AG, die itelligence AG, die MATERNA GmbH, die parameta Projektberatung, die USU AG und die Windhoff Software Services GmbH vorgestellt. Weiter Unternehmen folgen.