HeadQuest Karrierewegweiser: Teil 4 – Ihre Marke kommunizieren – das Anschreiben

Das Anschreiben zu Ihrer Bewerbung ist die Eintrittskarte in Ihren nächsten Job. Daher gibt es einiges zu beachten:

  • Jedes Anschreiben sollte individuell auf den jeweiligen Job ausgerichtet sein. Dazu zählt nicht nur die richtige Adresse, der eventuelle Ansprechpartner und eine Referenznummer für den Job, falls diese angegeben ist. Schon die Betreffzeile sollte so gestaltet sein, dass die Neugier geweckt wird.
  • Wenn Sie bereits ein Telefonat bezüglich des Jobs geführt haben, beziehen Sie sich darauf und benennen Sie ggf. den Ansprechpartner.
  • Im Eingangssatz sollten Sie hervorheben, warum gerade dieser Job und dieses Unternehmen Ihr Interesse gefunden hat und Sie die beste Besetzung dafür sein könnten.
  • Im Folgenden gehen Sie darauf ein, welche Fähigkeiten und Erfahrungen in Ihren bisherigen Positionen Sie in dem ausgeschriebenen Job besonders gut einbringen können.
  • Schauen Sie sich die Website und die Personalanzeige des Unternehmens genau an. Gibt es zum Beispiel einen Claim, den Sie aufgreifen und verwenden können („Wir suchen Verstärkung“ = „Sie suchen Verstärkung – hier ist Sie“). Suchen Sie sich weitere Anknüpfungspunkte, wie z.B. benannte Ziele: „Gerne unterstütze ich Sie dabei, Ihre Marktposition im europäischen Ausland zu verbessern“.
  • Wenn die Stellenbeschreibung Ziele enthält, können Sie auch bereits Ihre Ideen im Anschreiben formulieren, die Ihnen bei der Lösung der Aufgaben einfallen.
  • Das Anschreiben endet mit Frage nach den nächsten Schritten.

Vorherige Teile verpasst:
Hier geht es zur Frage “Wohin will ich eigentlich?”

Hier zum Thema Stärken und Schwächen

Und hier zur Markenkommunikation

Lesen Sie im nächsten Karriere-Wegweiser: Ihre Marke kommunizieren – der Lebenslauf

HeadQuest Karrierewegweiser: Teil 3 – Ihre Marke kommunizieren

Wie bei jeder Marke gilt es, diese so zu kommunizieren, dass die Zielgruppe erreicht wird. Bevor Sie die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch mit einem neuen Arbeitgeber bekommen, müssen Sie Ihre Markenbotschaft erst einmal schriftlich formulieren. Bevor wir auf das Anschreiben und den Lebenslauf eingehen noch einige Tipps vorab:

  • Schreiben Sie eine kurze Darstellung über Ihre Karriere und Ihre Fähigkeiten, die Sie für die einschlägigen Netzwerke nutzen können, wie zum Beispiel Xing oder LinkedIn. Dies hilft, sich wirklich auf das Wesentliche Ihrer bisherigen beruflichen Erfahrung zu beschränken.
  • Dieses Profil sollten Sie regelmäßig auf seine Aktualität hin überprüfen. In dem Profil sollten möglichst die Schlagworte untergebracht sein, nach denen Sie gefunden werden wollen. Denn auf der Suche nach neuem Personal scannen Personaler und Headhunter das Internet nach geeigneten Kandidaten.
  • Wann immer Ihnen im Job eine neue Aufgabe übertragen wird, neue Verantwortlichkeiten hinzu kommen oder Projekte erfolgreich abgeschlossen werden, sollten Sie Ihren Lebenslauf ergänzen, selbst wenn Sie sich gerade nicht auf Jobsuche befinden. Wird die Jobsuche akut, können Sie jederzeit auf einen aktuellen Lebenslauf zurückgreifen.
  • Legen Sie sich eine Visitenkarte mit den privaten Kontaktdaten zu, damit Sie Ihre Jobsuche vom Joballtag klar trennen können.
  • Überhaupt gilt, dass sensible Daten, wie Lebenslauf etc. nicht über die Firmen-Mails laufen und nicht über den Firmen-Drucker gedruckt werden. Auch Telefonate i.S. neuer Job sollten ausschließlich über private Telefone geführt werden und außerhalb des Büros.

Teil 1 und 2 verpasst:
Hier geht es zur Frage “Wohin will ich eigentlich?”

Hier zum Thema Stärken und Schwächen

Lesen Sie im nächsten Karriere-Wegweiser: Ihre Marke kommunizieren – das Anschreiben

MHMK relauncht Studiengang Internetmanagement

Um dem Fachkräftemangel in der IT-Wirtschaft entgegenzuwirken, hat die Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation (MHMK) in München zum Wintersemester 2011/12 ihre bisherige Studienrichtung Crossmedia- und Onlinemanagement unter dem neuen Namen Internetmanagement relauncht und die Kernbereiche E-Commerce, Suchmaschinenmarketing und Social Media um Boomthemen wie E-Payment, Gaming und Mobile erweitert. Auch Spezialthemen wie beispielweise das Online-Musikgeschäft oder Dating-Portale werden gelehrt und in praktischen Lehrprojekten umgesetzt. Wer mehr wissen will, findet hier weitere Informationen.

HeadQuest Karrierewegweiser: Teil 2 – Erkennen Sie Ihre Stärken und Schwächen

Um einen ersten Überblick über Ihre persönlichen Stärken und Schwächen zu erhalten, ist die Meinung von Freunden, Familie und Kollegen sehr hilfreich. Im Grunde genommen geht darum, die eigene Marke zu entwickeln. Unternehmen wollen wissen:

  • Warum Sie gerade Sie für eine bestimmte Position auswählen sollen?
  • Welche Vorstellung haben Sie von Führung?
  • Wie knüpfen und pflegen Sie Kontakte?
  • Wie gut sind Sie vernetzt?
  • Was waren Ihre größten Erfolge/Niederlagen im Job?

Wenn die Meinung Ihres Freundeskreises stark von Ihrer eigenen Einschätzung abweichen, kann eventuell ein Coaching helfen, die richtige Sicht auf die eigenen Stärken und Schwächen zu bekommen. In jedem Fall sind die Eigenschaften besonders zu betrachten, die mehrfach genannt werden – im Positiven wie im Negativen. Die positiven Nennungen nutzen Sie für Ihre persönliche Markenpositionierung, die Schwächen, um sich zu verbessern.

Teil 1 verpasst: Hier geht es zur Frage „Wohin will ich eigentlich?“

Lesen Sie im nächsten Karriere-Wegweiser: Ihre Marke kommunizieren

HeadQuest Karrierewegweiser: Teil 1 – Wohin will ich eigentlich?

Um ein „Herumirren“ bei der Jobsuche zu vermeiden, sollte man als erstes wissen, was man eigentlich will.

  • Eine Bestandsaufnahme der bisherigen Jobs kann hier helfen. Schreiben Sie auf, was Ihnen bei Ihren letzten Positionen besonders gut gefallen hat und was Ihnen überhaupt nicht gefallen hat. Damit können Sie sich einen Kompass erstellen, der für die neue Position genau festlegt, welche Dinge Sie als „K.O.-Kriterium“ festlegen und welche unbedingt erfüllt werden müssen. Wenn Ihnen zum Beispiel bisher die Arbeit in einem kleinen oder mittelständischen Unternehmen gut gefallen hat, weil Sie nicht nur eine Nummer im System sind, können Sie sich auf diese Unternehmensgröße fokussieren.
  • Machen Sie sich bei den „Must have“-Kriterien nicht nur Gedanken um die eigene Position und das Aufgabengebiet, sondern auch über die Teamstruktur, Hierarchie im Unternehmen und die Möglichkeit, den Job mit Ihrem Privatleben in Einklang zu bringen. Wenn Sie zum Beispiel gern Zeit mit Ihrer Familie verbringen, ist ein Arbeitsplatz mit hoher Reisetätigkeit nicht erstrebenswert. Schreiben Sie sich Ihren Traumjob einmal detailliert auf – ganz unabhängig von den jetzigen Gegebenheiten, um zu erkennen, was das Ziel sein soll.
  • Wenn Sie sich diese Kriterien zusammengestellt haben, können Sie eine Wunschliste der Firmen erstellen, bei denen Sie gern arbeiten würden und Ihr erstelltes Suchprofil den Angeboten gegenüberstellen.
  • Des Weiteren bieten fast alle Personalberater die Möglichkeit, eine Initiativ-Bewerbung einzureichen. Je genauer Sie dann Ihr Profil, Ihre Wünsche und die Ausschlusskriterien benennen können, desto zielgenauer kann der Personalberater Ihnen Jobangebote zur Verfügung stellen.

Demnächst in Teil 2: Erkennen Sie Ihre Stärken und Schwächen

Wer in der PR-Branche Geld verdienen will, muss sicher auftreten.

Das ergab die aktuelle Blitzumfrage „Aus- und Weiterbildung in der PR“ der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor. Knapp 1.500 Branchenkenner haben im Juni Auskunft gegeben.

Die Branche ist sich einig: Wer in der PR überdurchschnittlich viel Geld verdienen will, der muss etwas dafür tun. Die Mehrheit der Befragten sieht die Gründe für eine überdurchschnittliche Bezahlung in Kompetenzen wie „sicheres Auftreten“ (37 Prozent), „umfangreiches Networking“ (35 Prozent) und das Formulieren „durchdachter Konzeptionen“ (32 Prozent).

Und dennoch: die Branche stöhnt. Laut Umfrage haben 61 Prozent aller Agenturinhaber, Pressesprecher und PR-Profis schon mal bereut, in der Branche zu arbeiten. Hauptgründe für die Unzufriedenheit sind laut Untersuchung „zu viel Stress“ (37 Prozent), eine „schlechte Bezahlung“ (34 Prozent) und „zu viele Überstunden“ (33 Prozent). Mit etwas Abstand folgen dann Argumente wie „keine Anerkennung durch die Vorgesetzten“ (23 Prozent), „keine Aufstiegschancen“ (17 Prozent) oder auch „keine gesellschaftliche Anerkennung“ (13 Prozent).

Bereits heute ist bei unserer täglichen Arbeit spürbar, dass die PR- und Agenturbranche große Schwierigkeiten hat, neue Leute zu finden. War es früher hipp, in einer solchen Branche zu arbeiten, wird es heute eher als Job mit schlechter Bezahlung und zu vielen Überstunden bewertet. Die Agenturen haben hier noch Arbeit vor sich, um das Image wieder zu verbessern. Die Ergebnisse der Studie im Einzelnen gibt es hier.

Headhunter-Knigge

Was tun, wenn ein Headhunter anruft?

  1. Nicht auflegen – aus Ärger, aus Angst, aus welchen Gründen auch immer. Ein Personalberater will Ihnen nichts tun, sondern nachfragen, ob Sie Interesse an einem tollen neuen Job haben. Wenn Sie kein Interesse haben, ist eine höfliche Absage vollkommen in Ordnung. Wer weiß, wann Sie doch einmal Interesse an einem neuen Job haben.
  2. Nicht flüstern, verlegen oder rot werden, weil es jemand im Büro mitbekommen könnte. Dann bekommen es nämlich alle mit. Einfach dem Personalberater zu verstehen geben, dass es gerade nicht passt und Sie gern eine E-Mail von ihm erhalten oder zurückrufen. Abgesehen davon, versuchen wir eine solche Situation zu vermeiden, in dem wir die Kandidaten nicht im Büro anrufen. Aber manchmal geht es nicht anders.
  3. Nicht fragen „Woher haben Sie meine Telefonnummer“: Das verrät zum einen, dass Sie noch nie etwas mit Headhuntern zu tun hatten und zeigt auch, dass Sie die heutigen Recherchemöglichkeiten nicht kennen. Hier gilt das Gleiche wie unter Punkt 1.
  4. Nicht nervös werden und lauter konfuse Sachen erzählen, Monologe halten etc. Im ersten Schritt geht es um die Abklärung von gegenseitigem Interesse. Bleiben Sie entspannt und fühlen Sie sich geehrt, dass man gerade SIE als potenziellen neuen Kandidaten für ein gutes Unternehmen ausgewählt hat.
  5. Den Personalberater ernst nehmen. Immer daran denken, der Headhunter ist ein Vertreter eines Unternehmens – vielleicht sogar des Unternehmens, bei dem Sie unbedingt arbeiten möchten. Daher gilt dasselbe wie bei einem Unternehmenskontakt: nicht zu locker, pünktlich sein, Termine einhalten oder absagen, wenn sich die Situation bei Ihnen geändert hat.

tbc.

Viel Erfolg!

Und falls Sie sonst noch Fragen haben, stehen wir Ihnen natürlich gern zur Verfügung.