Gezielte Leistungsspitzen gegen Arbeitsfrust

Unsere Arbeitsumgebung wird immer komplexer und anspruchsvoller – diese Entwicklung ist quasi für alle Branchen gültig – und stellt jeden von uns vor wachsende Herausforderungen. Top Leistung ist Standard, Flexibilität ein Muss und dabei werden die Intervalle, in denen „geliefert“ werden muss, immer kürzer. Eine Folge: Die wachsende Zahl an Burnout-Patienten, die dem Druck nicht standhalten können.

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Verantwortungsbewusste Mitarbeiterführung

Auch, wenn heute die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf immer höher bewertet wird, wünscht sich jeder Arbeitnehmer beruflichen Erfolg. Erreicht man angestrebte Ziele, wirkt sich das nicht nur auf das Gehalt aus, oft mündet die Karriere irgendwann in einer Führungsposition mit Personalverantwortung. „Führung“ und „Verantwortung“ sollten dann auch zu zentralen Leitmotiven des eigenen Schaffens werden, was nicht immer einfach ist. Doch daran kann man arbeiten. Wenn Sie typische Fehler vermeiden, sind Sie auf einem guten Weg.

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Die neue Arbeitswelt ist flexibel, individuell und interaktiv

Save the Date: „New Office & Workspace 2012“

Grauer Büroalltag war gestern. Smart Working nennt sich die neue Arbeitswelt – Flexibel und mobil soll der Arbeitsplatz sein, Daten jederzeit und überall abrufbar. Die Kommunikation erfolgt über soziale Netzwerke. Projekte werden weltweit durch moderne, internetbasierte Technologien durchgeführt. Doch die veränderten Arbeitsumgebungen haben weitreichende Auswirkungen. “Im Jahr 2021 werden Wissen und Kreativität die treibenden Paradigmen der zukünftigen Arbeitswelt sein. Moderne Technologien, intelligente Tools und ständige Vernetzung personalisieren nicht nur das Arbeitsumfeld, sie unterstützen im hohen Maße die Teamarbeit und helfen, die individuellen Leistungen zu fördern”, so Sven Tollmien (TrendONE) gegenüber dem Veranstalter. Auf der WirtschaftsWoche Konferenz “New Office & Workspace 2020″ (22. und 23. Oktober 2012) berichten neben Sven Tollmien zahlreiche Personaler, Architekten, Trendforscher und IT-Verantwortliche über die Folgen der veränderten Arbeitswelten für Personalpolitik, Unternehmenskultur und Büroarchitektur.

New ways of working: Herausforderungen für Personaler –  Auf Deutschlands größter Bürobaustelle wächst im Düsseldorfer Stadtteil Heerdt derzeit der neue Vodafone Campus. Hier entsteht einer der modernsten Bürogebäude-Komplexe, auch in Sachen Umwelt, Effizienz und Arbeitsplatz-Konzepte. Ulrich Kerber (Vodafone Deutschland) berichtet, welche Elemente für produktives Wohlfühlen notwendig sind und welche neuen Arbeitsformen von Unternehmen berücksichtigt werden müssen. Siemens hat bereits erkannt, dass Führung, Mitarbeiter-Engagement und auch moderne Bürokonzepte notwendig sind, um beim “War of Talents” wettbewerbsfähig zu bleiben. Maximilian d´Huc (Siemens) spricht über die veränderte Arbeitswelt und die Herausforderung die besten Köpfe aus allen Generationen zu gewinnen und zu halten. Ein der Highlight der Tagung ist die Besichtigung der Siemens-Arbeitswelten der neuen NRW-Zentrale am Ende des ersten Konferenztages. Aus Sicht der Forschung erläutert Dieter Boch (Institut für Arbeitsforschung und Organisationsberatung) wie Veränderungs- und Leistungsbereitschaft in Unternehmen erreicht werden kann. » weiterlesen „Die neue Arbeitswelt ist flexibel, individuell und interaktiv“

Wechseln oder bleiben? Welche Motivation steckt dahinter

Jüngste Studien zeigen, dass Menschen, die in bestehenden Jobs sind, am ehesten bereit sind, sich zu verändern. Jeder vierte Deutsche soll hier von einem neuen Job träumen. Die häufigste Motivation, um zu wechseln, ist die Aussicht auf mehr Gehalt. Zunehmend stellen wir aber fest, dass fehlende Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu einer aktiven Neuausrichtung von Arbeitnehmern führen. Dies bestätigt auch die Umfrage der HHL Executive in Leipzig.  Diese kommt zu folgenden Kernaussagen:

Eine erhöhte Wechselbereitschaft haben Frauen, junge Menschen im Alter von 20 bis 29 Jahren, Akademiker und im bundesdeutschen Vergleich Mitarbeiter aus Sachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und dem Saarland. Die akute Wechselbereitschaft lässt sich signifikant senken durch regelmäßig angebotene Schulungen und Fortbildungsmaßnahmen sowie klar vereinbarte Weiterentwicklungsperspektiven, die dann bei Eignung und entsprechender Performance auch eingehalten werden. Unter anderem dadurch erreicht ein Unternehmen eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit und minimiert damit die Wechselbereitschaft. Zur ganzen Studie geht es hier.

Aus unserer Praxis können wir dies bestätigen. Es sind oftmals genau die oben genannten Punkte, die uns neben Orts-, Branchenwechsel o.ä. als Gründe für die Jobsuche genannt werden.

DGFP Studie: Psychische Beanspruchung von Mitarbeitern und Führungskräften

Im März 2011 hat die Deutsche Gesellschaft für Personalführung (DGFP) eine Studie zur psychischen Beanspruchung von Mitarbeitern und Führungskräften herausgegeben. Auf 25 Seiten werden die Ergebnisse vorgestellt. Hier einige Ergebnisse der Studie:

  • In fast allen befragten Unternehmen gab es psychisch
    beanspruchte Mitarbeiter mit auffälligem Arbeitsverhalten
  • Die Fehlzeitenquote ist dadurch in den meisten Unternehmen in den letzten zwei Jahren angestiegen und es wird von einem weiteren Anstieg ausgegangen
  • Am häufigsten sind die Abteilungen Marketing/Vertrieb, Produktion und Kundencenter/Service betroffen
  • Mitarbeiter aus dem Kreis der Angestellten sowie der unteren und mittleren Führungsebene sind mehrheitlich damit konfrontiert
  • Bei den Führungskräften werden starker Erfolgs- und Zeitdruck, ständige Erreichbarkeit und fehlender Ausgleich in der Freizeit verantwortlich
    gemacht
  • Bei den Mitarbeitern sind es private Belastungen und Probleme,
    Konflikte mit Vorgesetzten und Kollegen, Zeitdruck und Arbeitsverdichtung

Die Ergebnisse im Detail können hier nachgelesen werden.