Die neue Arbeitswelt ist flexibel, individuell und interaktiv

Save the Date: „New Office & Workspace 2012“

Grauer Büroalltag war gestern. Smart Working nennt sich die neue Arbeitswelt – Flexibel und mobil soll der Arbeitsplatz sein, Daten jederzeit und überall abrufbar. Die Kommunikation erfolgt über soziale Netzwerke. Projekte werden weltweit durch moderne, internetbasierte Technologien durchgeführt. Doch die veränderten Arbeitsumgebungen haben weitreichende Auswirkungen. “Im Jahr 2021 werden Wissen und Kreativität die treibenden Paradigmen der zukünftigen Arbeitswelt sein. Moderne Technologien, intelligente Tools und ständige Vernetzung personalisieren nicht nur das Arbeitsumfeld, sie unterstützen im hohen Maße die Teamarbeit und helfen, die individuellen Leistungen zu fördern”, so Sven Tollmien (TrendONE) gegenüber dem Veranstalter. Auf der WirtschaftsWoche Konferenz “New Office & Workspace 2020″ (22. und 23. Oktober 2012) berichten neben Sven Tollmien zahlreiche Personaler, Architekten, Trendforscher und IT-Verantwortliche über die Folgen der veränderten Arbeitswelten für Personalpolitik, Unternehmenskultur und Büroarchitektur.

New ways of working: Herausforderungen für Personaler –  Auf Deutschlands größter Bürobaustelle wächst im Düsseldorfer Stadtteil Heerdt derzeit der neue Vodafone Campus. Hier entsteht einer der modernsten Bürogebäude-Komplexe, auch in Sachen Umwelt, Effizienz und Arbeitsplatz-Konzepte. Ulrich Kerber (Vodafone Deutschland) berichtet, welche Elemente für produktives Wohlfühlen notwendig sind und welche neuen Arbeitsformen von Unternehmen berücksichtigt werden müssen. Siemens hat bereits erkannt, dass Führung, Mitarbeiter-Engagement und auch moderne Bürokonzepte notwendig sind, um beim “War of Talents” wettbewerbsfähig zu bleiben. Maximilian d´Huc (Siemens) spricht über die veränderte Arbeitswelt und die Herausforderung die besten Köpfe aus allen Generationen zu gewinnen und zu halten. Ein der Highlight der Tagung ist die Besichtigung der Siemens-Arbeitswelten der neuen NRW-Zentrale am Ende des ersten Konferenztages. Aus Sicht der Forschung erläutert Dieter Boch (Institut für Arbeitsforschung und Organisationsberatung) wie Veränderungs- und Leistungsbereitschaft in Unternehmen erreicht werden kann.

Vision Workplace 2020 – Ausblick und Demonstration – Der moderne Arbeitnehmer nutzt iPad und Smartphone zum Arbeiten, wo immer er gerade ist. Daten zieht er sich aus der Cloud. Teamprozesse und Wissensmanagement müssen an die neue Arbeitswelt angepasst werden. Wie das erfolgen soll, erläutert Siegfried Schallenmüller (Westfälische Wilhelms-Universität Münster). “Das Personalmanagement muss bei der Planung neuer Arbeitswelten eingebunden werden”, erklären Robert Mokosch-Wabnitz und Martina Entress (Steelcase Werndl). Wie eine Umgebung beschaffen sein muss, um das Potenzial der Mitarbeiter zu erschließen, erläutern beide auf der Tagung. Aus Sicht eines Architekten schildert Klaus Würschinger (WeberWürschinger Gesellschaft von Architekten) Ansprüche an einen produktivitäts- und gesundheitsfördernden Arbeitsraum.

Wandel der Unternehmenskultur – Die multifunktionalen Arbeitswelten müssen sich auch in der Unternehmenskultur widerfinden. Brigitte Hirl-Höfer (Microsoft Deutschland) spricht über flexible Arbeitsmodelle, Förderung von Engagement und Kreativität in offenen Strukturen sowie Leistung jenseits der Präsenzkultur. Die steigende Komplexität ist eine der größten Herausforderungen für Unternehmen. Stephan Grabmeier (Deutsche Telekom) berichtet auf dem Kongress, wie durch Enterprise 2.0 und einer “Social Organization” Firmen die Herausforderung bewältigen können. Über altersgerechte Arbeitskultur und das betriebliche Gesundheitsmanagement der LBS spricht Werner Zauser (LBS Bayern).

Das vollständige Konferenzprogramm ist abrufbar unter: http://bit.ly/newoffice2012

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