HeadQuest Karrierewegweiser: Teil 5 – Ihre Marke kommunizieren – der Lebenslauf

Es gibt einige Grundlagen, die bei jedem Lebenslauf beachtet werden sollte. Viele Ratgeber empfehlen, den Lebenslauf auf drei Seiten zu begrenzen. Wir sind der Meinung, dass dies individuell entschieden werden muss. Wenn man mehr zu sagen hat, dann sollte man das auch tun. Es gibt – dem Internet sei Dank – jede Menge Vorlagen zum Herunterladen. Es lohnt sich zu stöbern. Hier kommen die „Must haves“:

  • Kontaktdaten inkl. eventueller Internet-Seiten oder Social Media-Profile. Nehmen Sie für die Kontaktaufnahme ausschließlich private Daten. Firmen-Telefonnummer oder E-Mails haben hier nichts zu suchen.
  • Auch wenn die Einsendung eines Fotos nicht mehr zwingend vorgeschrieben werden darf, empfehlen wir ein professionelles Foto, das zum Job und zur Branche passt.
  • Key Facts zu Ihrer Person auf dem Deckblatt, die einen kurzen Überblick über Ihre Kernfähigkeiten geben. Diese Seite kann und sollte für jeden Job angepasst werden und so die wichtigsten Kriterien für genau dieses Unternehmen bzw. diese Stelle hervorgehoben werden. Hier beschreiben Sie Ihre Markenpositionierung in höchsten 50 – 70 Worten. (siehe auch Karriere-Wegweiser Teil 1)
  • Wir plädieren für die amerikanische Variante der Zeitschiene, also die aktuelle Position ganz oben und dann chronologisch rückwärts im Lebenslauf die Arbeitnehmer, die eigene Position, Ihre Aufgaben und Verantwortlichkeiten beschreiben. Gerne können auch die eigenen Erfolge/Projekte mit ergänzt werden. Hier sollte man sich aber auf die letzten drei oder sogar nur den aktuellen Job beschränken.
  • Vermeiden Sie Lücken. Und falls Sie doch welche haben, sollten Sie diese wahrheitsgemäß erklären.
  • Lügen Sie nicht im Lebenslauf!
  • Als nächstes kommt die Ausbildung. Hier gilt: den höchsten akademischen Grad als erstes nennen. Dann den Rest. Die schulische Ausbildung – wie sie früher einmal üblich war – ist nicht mehr relevant.
  • Bei den Sprach- und EDV-Kenntnisse sollten Sie sich realistisch einschätzen. Wer zum Beispiel nur in der Schule Englisch hatte und danach mit der Sprache im Job nur sporadisch zu tun hatte, ist nicht verhandlungssicher.

Lesen Sie im nächsten Karriere-Wegweiser: Ihre Marke kommunizieren – das Bewerbungsgespräch

Artikel teilen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.