Home Office – der Mix macht es!

Bei unseren Gesprächen mit Auftraggebern und Bewerbern stellen wir eine Zunahme des Home Office Wunsches fest. Zum einen, weil dadurch qualifizierte Mitarbeiter mit einem z.B. hohen Reiseanteil nicht zum Umzug bewegt werden müssen, aber auch zum anderen, um z.B. Kosten zu sparen oder auch Rückzugsmöglichkeiten zu bieten, wenn strategische Denksportaufgaben durch Ablenkungen im Büro nicht gewährleistet sind.

Wir haben diesen passenden Artikel dazu gefunden.

http://www.zeit.de/karriere/beruf/2013-09/home-office-mobiles-arbeiten

Gesucht: Das Gesicht in der Menge

Einen Job zu finden, ist nicht immer leicht. Den Traumjob zu finden, erscheint oft unmöglich. Und es wird richtig kompliziert, wenn man sich bewusst macht, dass die Ansprechpartner oft dutzende oder gar hunderte Bewerbungen zu sichten haben. Die besondere Herausforderung: Fallen sie auf!

Machen sie den ersten Schritt
Melden sie sich bei ihrem Wunschunternehmen, bevor die große Bewerbungswelle anrollt. Rufen sie den entsprechenden Ansprechpartner an oder schreiben sie eine kurze Mail. Sie haben nichts zu verlieren. So bekommt ihre folgende Bewerbung einen Wiedererkennungswert, vielleicht klingelt es beim Empfänger, wenn er ihren Namen liest. Achten sie auf das richtige Timing: Niemand möchte von einem Bewerber Freitagnachmittag auf dem Weg ins Wochenende ausgebremst werden.

Erfolgreich ist, wer schnell ist
Zeigen sie Einsatz und Aufmerksamkeit, indem sie schneller als die anderen sind. Die Stellenanzeige ist wie für sie gemacht? Zögern sie nicht! Ihre sorgfältige Bewerbung sollte als eine der ersten auf dem Tisch liegen. Ihre gut vorbereiteten Unterlagen ergänzen sie um die individuellen Merkmale des potenziellen neuen Arbeitgebers und ab geht die Post. Am Anfang sind die Eindrücke noch frisch. Hat ihr Ansprechpartner erst einmal 200 Bewerbungen gelesen, gehen sie in der Masse unter.

Nachhaken statt abwarten
Seien sie hartnäckig. Selten bekommt man die entscheidenden Personen direkt ans Telefon, nicht immer wird die erste Mail beantwortet. Es ist durchaus erlaubt, nachzufragen. Wichtig: Es ist ein schmaler Grad zwischen Interesse zeigen und auf die Nerven gehen. Es variiert je nach Branche, aber eine gute Woche sollten sie ihrem Gegenüber zur Antwort schon Zeit geben.

Machen sie ihre Hausaufgaben
Die alte Weisheit, dass sie nur einmal einen ersten Eindruck machen können, ist ebenso bekannt wie wahr. Und der erste Eindruck ist ihre Visitenkarte. Namen, Titel und Position ihres Ansprechpartners müssen immer 100 Prozent korrekt sein.

Die maßgeschneiderte Bewerbung
Die maßgeschneiderte Bewerbung ist Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Jobsuche. Machen sie sich schlau: Über das Unternehmen, über den für sie interessanten Geschäftsbereich und über die direkten Ansprechpartner. Oberflächliche Massenbewerbungen führen nicht zum Ziel und zeigen kein großes Interesse am Unternehmen. Bieten sie Qualität statt „copy & paste“.

Zeigen sie Charakter
Gehen sie davon aus, dass der angesprochene Personalreferent alles schon einmal gelesen hat. Seien sie das Gesicht in der Menge! Profil und Individualität geben den Ausschlag, die fachliche Qualität stimmt bei vielen Mitbewerbern auch. Zeigen sie, was sie als Mensch besonders macht. Das können z. B. Auslandserfahrungen, ausgefallene Hobbys oder ehrenamtliches Engagement sein. „In meiner Freizeit schaue ich gerne Filme.“ Vergessen sie´s!

Setzen sie Prioritäten
Zeit ist Geld, auch für ihren Ansprechpartner. Fassen sie sich kurz. Machen sie eine Rangliste, was für ihre Bewerbung am wichtigsten ist. Geben sie einen schnellen Überblick über ihre Berufserfahrung. Betonen sie, wo sie Verantwortung übernommen haben, vermitteln sie fachliche Kompetenz.

Machen Roboter uns alle arbeitslos?

Diese Frage stellt sich die Zeit online in ihrem lesenswerten Artikel „Eine Roboterpauschale ist keine Lösung„. Das finden wir auch! Die Vergangenheit hat bisher gezeigt, dass Technik zwar Prozesse beschleunigt und auch Arbeitsplätze wegrationalisiert. Langfristig wurde der Verlust an Arbeitsplätzen aber kompensiert. Ob das auch in Zukunft der Fall sein wird, kann wohl im Moment niemand vorhersehen.

Spanien in der Krise – Chancen für den deutschen Arbeitsmarkt?

Wir haben mit unserer Recruiterin in Spanien über die aktuelle Situation am Arbeitsmarkt gesprochen. Für sie gestaltet sich die Situation Zurzeit wie folgt:

In Spanien herrscht noch immer Krise. Die Arbeitslosenquote bei jungen Erwachsenen liegt bei 25%. Laut Eures waren im August 2011 46,2 Prozent der Spanierinnen und Spanier zwischen 15 und 24 Jahren ohne Arbeit. Spanien bildet somit in dieser Altersgruppe das Schlusslicht unter den EU-Staaten.

Derzeit gibt es viele Streiks, bei uns vor der Haustür ist es der Gesundheitssektor, der mehrmals in der Woche auf die Straße geht und mit Pfeifen und Plakaten auf die schlechte Bezahlung aufmerksam zu machen.

Weil die Ausbildung in Spanien nicht fundiert genug ist, wird in den meisten Positionen Erfahrung in einer ähnlichen Position von mindestens ein bis zwei Jahren erwartet, die die Fertigstudierten oder die mit abgeschlossenem Modul natürlich noch nicht bieten können und auch nicht bekommen, weil sie nicht angestellt werden.

Viele junge Menschen, die ein abgeschlossenes Studium haben, finden hier keinen Job in ihrem Bereich und arbeiten daher als Kellner, in Aushilfsjobs wie Bäckereien und Messen. Einige, die sie persönlich kennt, ziehen in andere Gegenden Spaniens, andere in andere Länder um, wo sie sich höhere Chancen erwarten.  Wird dann eine Stelle besetzt, ist sie erst einmal auf sechs Monate, anschließend auf ein Jahr, manchmal auf ein weiteres Jahr befristet und wird dann erst als unbefristet angeboten.

Kein Wunder also, dass 130.000 ausreisewillige Spanier bei Eures registriert wurden und das Goethe-Institut eine Zuwachs bei den Deutschkursen in Spanien bestätigt. Die größte Hürde bei der Integration in den deutschen Arbeitsmarkt ist die Sprachbarriere. Dies bestätigt auch Monika Varnhagen, Direktorin der Zentralen Ausland- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit. In einem Interview auf Welt online im Juli letzten Jahres sagte sie, dass es ein großes Potenzial in Spanien gäbe, Tausende von Ingenieuren seien arbeitslos, auch IT-Spezialisten. Das Interesse an Deutschland sei groß. Die größte Hürde seien die fehlenden Sprachkenntnisse. Mancher Arbeitgeber in Deutschland akzeptiere einen Bewerber mit geringen Deutsch-, aber guten Englischkenntnissen, der dann vor Ort Deutsch lerne.

Deutschland weiterhin mit stärkster Personalnachfrage in Europa

Der Monster Employment Index Europa wertet jeden Monat europaweit mehrere Millionen Online-Stellenangebote auf Unternehmenswebseiten und in Online-Stellenbörsen aus. Somit ensteht eine Echtzeit-Analyse der Personalnachfrage in Europa.

Hier die wichtigsten Ergebnisse aus dem Dezember 2011:

  • Der Monster Employment Index Deutschland verzeichnet einen Zuwachs von 32 Prozent und führt damit die europäischen Länder.
  • Transport und Logistik verbucht den größten Jahreszuwachs.
  • Management und Beratung verzeichnet im Dezember als einziger Sektor einen leichten Rückgang in der Online-Personalnachfrage.
  • Bürokräfte und kaufmännische Angestellte (um 56 Prozent gestiegen) behält im Dezember die Position als Spitzenreiter unter den Berufsgruppen bei. Das kann auf eine starke Online-Personalnachfrage in einer Reihe von Dienstleistungssektoren wie Verwaltung und Organisation sowie Kreditinstitute und Versicherungen zurückgeführt werden.
  • Alle deutschen Bundesländer weisen im Dezember ein positives Jahreswachstum auf. Baden-Württemberg (um 64 Prozent gestiegen) verzeichnet das größte Jahreswachstum im Bundesländervergleich.

Die ganze Auswertung gibt es hier.

Quelle: Monster Employment Index Dezember 2011