Digital Recruiting – Was Unternehmen bieten müssen

Unternehmen, die Stellen im Online-Sektor besetzen müssen, haben es zurzeit nicht leicht. Gute Leute sind zwar zu finden – doch sie für das eigene Business zu gewinnen, ist nicht immer einfach. Die Optionen für Bewerber sind groß, der Markt ist wegen der boomenden Digitalisierung in fast allen Bereichen riesig.
Social-Media-Fachleute, Digital-Marketing-Manager, Web-Entwickler oder SEO-Experten müssen nachhaltig überzeugt werden, sollen sie auf Offerten positiv reagieren. Zwar scheint nicht jede Branche gleich stark vom Fachkräftemangel betroffen zu sein, doch der Trend ist klar: Mehr Internethandel, mehr Online-Kommunikation, mehr Marketing übers Netz brauchen mehr entsprechend ausgebildetes Personal. Wie bekommt man also die Zusage der Digital Natives im Reich von Google & Co.?!
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E-Commerce-Boom erschwert die Suche nach Fachkräften

Der Onlinehandel boomt. Diese erfreuliche Tatsache führt zu einem Mehrbedarf an entsprechend qualifiziertem Personal im Management. Gut ausgebildete Führungskräfte mit Berufserfahrung im digitalen Handel sind schwer zu finden. Ein Problem, dass sich vorerst nicht lösen wird. Doch erfahrene Personaldienstleister wie auch HeadQuest … können helfen.

Laut einer Studie des Branchenverbandes bevh sind die Auswirkungen des florierenden Internetgeschäftes bereits deutlich zu spüren. Eine Besetzung freier Stellen ist ab dem mittleren Management mit Gehältern ab 40.000,- € kaum noch über die klassische Suche zu besetzen. Ab 60.000,- € wird der überwiegende Teil bereits von professionellen Recruitern vermittelt.  » weiterlesen „E-Commerce-Boom erschwert die Suche nach Fachkräften“

Erfolgreich beraten heißt gemeinsam gewinnen!

Niemand verliert gerne. Doch während sportliche Niederlagen nur kurz schmerzen, ist der  zweite Platz im Berufsleben ein langfristiger Schaden: Die verpasste Chance auf den Traumjob kommt so schnell nicht wieder. Ob Einstieg ins Business oder nächster Schritt auf der Karriereleiter, die gewünschten Positionen sind heute umkämpfter denn je. Sich auf dem Markt gegen qualifizierte Bewerber durchzusetzen erfordert mehr als fachliche Kompetenz. Nuancen geben den Ausschlag. Die perfekte Präsentation der eigenen Person entscheidet, wer am Ende auf der Bewerberliste ganz oben steht.

Executive Search setzt genau hier an: Ein klares Feedback erfahrener Berater ist die Basis unseres erfolgreichen Bewerbercoachings. Gemeinsam werden persönliche Stärken herausgearbeitet und neben beruflicher Qualifikation und Erfahrung die Soft Skills für das entsprechende Stellenprofil geschärft. Für den entscheidenden Vorsprung auf der Zielgeraden zum Traumjob.

Der beste Personalberater ist der, der bei der Personalsuche für beide Seiten ein perfektes Arrangement bietet. Denn nur ein harmonisches Doppel bildet ein erfolgreiches Team. Unternehmensprofile weiterentwickeln und als Multiplikator an den richtigen Stellen wirken, dafür arbeitet sich der Berater gezielt in die individuellen Bedürfnisse seines Auftraggebers ein. Am Anfang steht ein ausführliches Briefing, die detaillierte Analyse des Positionsumfeldes und die genaue Kenntnis der vorhandenen Personalstruktur. Ein Aufwand, der sich lohnt und den entscheidenden Vorsprung sichert.

Belgische Arbeitnehmer weniger mobil als ihre deutschen Kollegen

Position des Sales Engineers in Belgien besetzt

Noch weniger wechselwillige Kandidaten, ein großer Mangel an technischen Fachkräften und geringe Mobilität – diese Faktoren machen den belgischen Arbeitsmarkt im Moment zu einer echten Herausforderung beim Besetzen vakanter Stellen. Hinzu kommt ein starkes soziales Sicherheitssystem, wodurch Arbeitnehmer zum Beispiel Arbeitslosengeld ohne zeitliche Begrenzung erhalten. Durch Frührente ab bereits 50 Jahren fällt außerdem viel Potenzial und Know-how weg. Belgische Arbeitnehmer arbeiten am liebsten vor der Haustür, während in Deutschland viele einen Arbeitsweg von 200 km in Kauf nehmen oder eine zweite Wohnung am neuen Arbeitsplatz mieten. Außerdem ist die Wechselwilligkeit grundsätzlich geringer, so dass mehr Überzeugungsarbeit von Headhunter und Unternehmern gleichermaßen geleistet werden muss.

Aufgrund der fundierten Kenntnisse des belgischen Arbeitsmarktes im Beraterteam konnten wir dennoch in knapp zwei Monaten einen Sales Engineer für eine Firma aus dem Bereich Maschinenbau vermitteln, der zum 1. Juli 2012 seine neue Arbeitsstelle antritt. Unser Netzwerk vor Ort und die Branchenkenntnisse auf dem Markt in Belgien haben zu dem erfolgreichen Abschluss in so kurzer Zeit geführt.

Mehr Jobs gibt es auf headquest.de.

Blue Card – neue Chancen für den deutschen Arbeitsmarkt

Nachdem Bundestag und Bundesrat das Gesetz über die neue Blue Card genehmigt haben, wird nun ab Sommer 2012 der Zugang für Fachkräfte aus Nicht-EU-Ländern erleichtert. Wie bereits berichtet, kommen außerdem zunehmend Arbeitskräfte aus den südlichen Euro-Ländern, die durch die Schuldenkrise Fachkräften keine Arbeitsmöglichkeiten derzeit anbieten können.  Beides gute Nachrichten für die deutsche Wirtschaft. Die Zuwanderung aus Südeuropa hilft bereits jetzt, fehlende Fachkräfte zu rekrutieren. Die Blue Card wird mittel- und langfristig zur Schließung der Lücke beitragen, wenn nicht nur konjunkturell, sondern auch demographisch der Fachkräftemangel sich weiter bemerkbar macht.

Im Einzelnen geht es unter anderem um folgende Erleichterungen (Quelle: Bundesregierung):

• Neben einem Hochschulabschluss ist für den Erwerb der Blauen Karte EU ein Arbeitsverhältnis erforderlich, mit dem ein Bruttojahresgehalt von mindestens 44.000 Euro erzielt wird (vorher 66.000 Euro)

• Auf eine Prüfung, ob das Unternehmen heimische Arbeitskräfte hätte einstellen können, soll künftig verzichtet werden (Vorrangprüfung).

• Für Hochqualifizierte in festgelegten Mangelberufen gilt eine Gehaltsgrenze von 34.944 Euro. Dazu zählen insbesondere Ingenieure, akademische und vergleichbare Fachkräfte der Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Ärzte.

• Auch bei diesen Hochqualifizierten wird auf die Vorrangprüfung verzichtet, eine Prüfung der Vergleichbarkeit der Arbeitsbedingungen findet jedoch statt.

• Eine Niederlassungserlaubnis erhalten Blue-Card-Inhaber nach drei Jahren, wenn ihr Arbeitsverhältnis fortbesteht. Wenn deutsche Sprachkenntnisse der Stufe B1 nachgewiesen werden, kann die Niederlassungserlaubnis bereits nach zwei Jahren erteilt werden.

 

Weitere Hürden fallen für ausländische Fachkräfte

Die Koalition will weitere Hürden senken, um Deutschland für ausländische Fachkräfte attraktiver zu machen. Dafür soll die bislang geltende jährliche Verdienstgrenze von 66.000 Euro (das ist schon für einen Ingenieur ein stattliches Gehalt) auf 44.800 Euro gesenkt werden. Außerdem soll es ein neues Visum geben: Ausländer aus Nicht-EU-Ländern können für sechs Monate einreisen, um einen Arbeitsplatz zu suchen, vorausgesetzt, Sie können in dieser Zeit selber für sich aufkommen. Finden sie dann einen Job, muss dieser über der neuen Verdienstgrenze von 44.800 Euro liegen.

Bisher haben die Maßnahmen nicht spürbar gegriffen. Wenn ausländische Fachkräfte nach Deutschland kommen, dann vor allem, weil eine Krise im Heimatland es notwendig macht (wie jüngst in Spanien und Griechenland). Deutschland hat es in den vergangenen Jahren verpasst, eine Marke als attraktives Arbeitgeberland aufzubauen. Dennoch begrüßen wir die neuen Ideen, um die Konkurrenzfähigkeit des deutschen Arbeitsmarkts weiter zu verbessern.