Wanted: Technical Webshop Project Manager (m/w), NRW

Für ein junges und dynamisches Team suchen wir zur Verstärkung einen Technical Webshop Project Manager (m/w) in NRW mit sehr guten Kenntnissen in der Entwicklung und Implementierung von Features, Funktionen und Modulen.

Außerdem wird demnächst eine Umstellung der bestehenden Software stattfinden und soll durch den Stelleninhaber/in verantwortlich bei der Auswahl bis zum Roll-Out aktiv gesteuert werden.

Technische Kenntnisse über Front- und Backend-Prozesse im E-Com-Umfeld sind unbedingt notwendig.

 

Unternehmen setzen auf Freelancer

Passend zu unserem Artikel über die stetig steigende Zahl der Freelancer in Deutschland, hat die Plattform für Onlinebeschäftigung, Elance, eine neue Studie herausgegeben. Das Ergebnis: Die Nachfrage deutscher Unternehmen nach kompetenten freien Mitarbeitern steigt. Und immer mehr Firmen gehen bei der Suche nach ihnen neue Wege über das Internet.

Der Analyse zufolge bewerten rund 80 Prozent der befragten deutschen Firmen freie Mitarbeiter als „sehr wichtig“ oder „wichtig“ für das eigene Unternehmen. Lediglich neun von 100 Befragten votierten hier mit „sehr unwichtig“.

Entsprechend planen rund 34,4 Prozent der befragten Firmen, in den kommenden zwölf Monaten mehr Budget in die Online-Rekrutierung von Freelancern zu investieren. Hingegen wollen nur 21,9 Prozent der Befragten in diesem Zeitraum mehr festangestellte Mitarbeiter einstellen. 28 Prozent der Befragten gaben an, Freelancer auf Projektbasis engagieren zu wollen und dafür auf die Einstellung fester Mitarbeiter zu verzichten. Hier sind also Angebot und Nachfrage auf dem Weg sich auszugleichen.

Ein weiterer Trend ist dabei die Recruitierung dieser Mitarbeiter über Onlinebeschäftigungs-Plattformen wie Elance. Vier von zehn Unternehmen wollen in den kommenden zwölf Monaten rund 90 Prozent ihrer Fachkräfte online rekrutieren, nur zehn Prozent setzen auf Bewerbungsgespräche vor Ort.

Zu den gefragtesten Freelancern auf Elance zählten laut Befragung Web-Entwickler, die 59,4 Prozent der teilnehmenden Unternehmen über das Internet suchten. Auf den Plätzen folgen Grafikdesigner und Multimedia-Experten (50 Prozent) sowie Texter (28,1 Prozent). Die Nachfrage nach Projektmanagern sowie Finanz- und Buchhaltungsexperten über Online-Job-Plattformen wie Elance war hingegen eher gering.

Social Media Aktivitäten deutscher Unternehmen auf dem Prüfstand

McKinsey stellt neue Studie „Turning Buzz into Gold“ zu Social Media in Deutschland vor

70 Prozent der großen und mittleren Unternehmen in Deutschland messen Social Media eine hohe strategische Bedeutung bei. Von einem gewinnbringenden Einsatz dieser neuen Kommunikationsmedien sind die Unternehmen hierzulande allerdings noch entfernt: Gerade einmal 27 Prozent der Firmen erreichen ihre selbst gesteckten Ziele rund um die Sozialen Medien. Dies sind die Ergebnisse einer neuen Studie der Unternehmensberatung McKinsey & Company, die den wirtschaftlichen Wert und die Nutzung von Social Media aus Unternehmenssicht analysiert und dazu 200 der größten deutschen Unternehmen befragt hat.

Obwohl entlang der gesamten Wertschöpfungskette Potenziale gesehen werden, findet Social Media vor allem im Marketing statt. Hier besonders erfolgreich bei den Konsumgüter- und High-Tech-Unternehmen. Das Personalwesen wird lediglich bei 34 % der befragten Unternehmen mit Social Media-Aktivitäten unterstützt und liegt damit auf dem vorletzten Platz. Schlusslicht bilden die internen Anwendungen.

Social Media in der Wertschöpfungskette (Quelle: McKinsey)
Social Media in der Wertschöpfungskette (Quelle: McKinsey)

Klares Ergebnis der Studie ist aber, dass nur mit einer Strategie und der Nutzung in allen Wertschöpfungstufen der Social Media-Einsatz erfolgreich ist. Dies zeigen die Vorreiter in Deutschland. Als weitere zentrale Erfolgskriterien werden die Unterstützung des Top Managements gesehen, ein eigenes Budget und der Einsatz professioneller Mitarbeiter, die sich rund um die Uhr mit den Aktivitäten im Netz beschäftigen. Diese müssen nicht nur ein großes Engagement zeigen und den richtigen Ton im Netz treffen, sondern auch mit entsprechenden Kompetenzen ausgestattet sein, um möglichst schnell auf den Buzz reagieren zu können. Ein aufwendiges Abstimmen durch mehrere Hierarchie-Stufen ist nicht zielführend. Das immer mehr Unternehmen inzwischen verstanden haben, dass qualifizierte Mitarbeiter hier genauso gefragt sind, wie in jedem anderen Unternehmensbereich, führt immer mehr dazu, dass solche Fachkräfte auf dem Markt rar werden.

Ein erfolgreiches Beispiel im HR-Bereich wurde von McKinsey selber durchgeführt zusammen mit Bertelsmann, Henkel und der Allianz. Das Programm für Studenten für einen Pratikumsplatz, der Stationen in allen vier Unternehmen beinhaltet, lieferte bei Kosten, Reichweite und Qualität im Vergleich zu den herkömmlichen Kanälen bessere Ergebnisse ab.

Social Media in Recruiting-Kampagne (Quelle: McKinsey)
Social Media in Recruiting-Kampagne (Quelle: McKinsey)

Bei der Messbarkeit solcher Maßnahmen müssen die Unternehmen intensiv nachdenken, welche KPIs sie für die Maßnahmen festlegen wollen und wie diese gemessen werden können. Auf Knopfdruck gibt es im Moment wenige Tools, die genutzt werden können. Durch die Übertragung von Messinstrumenten aus den klassischen Medien und anderen Internet-Aktivitäten können aber sehr wohl Ergebnisse gemessen werden.

Fünf Themen haben die McKinsey-Berater für eine Social Media-Excellence festgehalten:

5 Themen auf dem Weg zur Social-Media-Excellence (Quelle: McKinsey)
5 Themen auf dem Weg zur Social-Media-Excellence (Quelle: McKinsey)

Dann kann Social Media nicht nur Spaß machen, das Image steigern, sondern auch direkte positive Auswirkungen auf den Umsatz haben.

Zu den Studienergebnissen im Netz geht es hier.

Bewerben leicht gemacht

LinkedIn tut es schon länger, jetzt tut es auch Xing. Ein Button zur direkten Bewerbung auf eine Stellenanzeige in Xing mit dem eigenen Profil. Der entsprechende Personaler wird eingeladen, sich den Kandidaten einmal anzuschauen. Wer also bei Xing eine Stellenanzeige schaltet, kann durchaus überrascht werden, wenn er oder sie am nächsten Tag in seine Xing-Nachrichten schaut.

Wir glauben, dass diese Bewerbungsmöglichkeit sicherlich bis zu einer bestimmten Management- Ebene und je nach Job funktioniert. Der Aufwand für Personaler in den Unternehmen steigt zusätzlich, weil die Hürde des Aufwands heruntergesetzt wird. Und einen Aufwand sollte ein Bewerber schon bereit sein leisten zu wollen, zeigt er damit doch auch, wie qualifiziert und ernsthaft sein Interesse ist. Wir könnten uns sogar vorstellen, dass sich aufgrund dieser Bewerbungsmöglichkeit die Personaler aus den sozialen Netzwerken zurückziehen bzw. keine Anzeigen dort mehr schalten. Mit den digitalen Bewerbungen hat die Flut der Bewerber um ein vielfaches zugenommen, die Qualität aber nicht unbedingt. Denn einen Button zu drücken, ist einfacher, als eine Bewerbungsmappe zu erstellen oder einen Online-Bewerbungsprozess zu durchlaufen.

Aber wie gesagt, bis zu einer bestimmten Management-Ebene kann es funktionieren. Und für die Jobs, für die ohnehin schwer Kandidaten zu finden sind, werden sich dadurch nicht leichter besetzen lassen. Hier ist eine aktive Ansprache der potentiellen High Potentials erforderlich. Übrigens, gibt es genug Kandidaten, die eigentlich gar nicht auf Jobsuche sind, aber durch eine persönliche Ansprache mit einem spannenden Job durchaus den Job wechseln. Die findet man durch einen Button aber nicht.