Wer in der PR-Branche Geld verdienen will, muss sicher auftreten.

Das ergab die aktuelle Blitzumfrage „Aus- und Weiterbildung in der PR“ der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor. Knapp 1.500 Branchenkenner haben im Juni Auskunft gegeben.

Die Branche ist sich einig: Wer in der PR überdurchschnittlich viel Geld verdienen will, der muss etwas dafür tun. Die Mehrheit der Befragten sieht die Gründe für eine überdurchschnittliche Bezahlung in Kompetenzen wie „sicheres Auftreten“ (37 Prozent), „umfangreiches Networking“ (35 Prozent) und das Formulieren „durchdachter Konzeptionen“ (32 Prozent).

Und dennoch: die Branche stöhnt. Laut Umfrage haben 61 Prozent aller Agenturinhaber, Pressesprecher und PR-Profis schon mal bereut, in der Branche zu arbeiten. Hauptgründe für die Unzufriedenheit sind laut Untersuchung „zu viel Stress“ (37 Prozent), eine „schlechte Bezahlung“ (34 Prozent) und „zu viele Überstunden“ (33 Prozent). Mit etwas Abstand folgen dann Argumente wie „keine Anerkennung durch die Vorgesetzten“ (23 Prozent), „keine Aufstiegschancen“ (17 Prozent) oder auch „keine gesellschaftliche Anerkennung“ (13 Prozent).

Bereits heute ist bei unserer täglichen Arbeit spürbar, dass die PR- und Agenturbranche große Schwierigkeiten hat, neue Leute zu finden. War es früher hipp, in einer solchen Branche zu arbeiten, wird es heute eher als Job mit schlechter Bezahlung und zu vielen Überstunden bewertet. Die Agenturen haben hier noch Arbeit vor sich, um das Image wieder zu verbessern. Die Ergebnisse der Studie im Einzelnen gibt es hier.

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